„Die Nötigung, mir Gedanken über das Danach zu machen“
Gefragt, was ihr an KLUGentscheiden! am besten gefallen habe, antwortete eine Schülerin der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule: die Nötigung, sich Gedanken über das „Danach“ zu machen. Das trifft ziemlich genau, worum es geht.
Im Schuljahr 2024/25 hat das Team von KLUGentscheiden! goes Saar an vier saarländischen Schulen trainiert und dabei rund 350 Schüler:innen in 13 Klassen und Kursen erreicht: an der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule in Dillingen, der Galileo-Schule in Bexbach, dem Günter Wöhe Gymnasium für Wirtschaft und dem Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium in Saarbrücken. Ende Juni kam eine eintägige Fortbildung in Saarbrücken mit der Möglichkeit der Hospitation bei einem Entscheidungskompetenztraining mit Schülerinnen und Schülern hinzu, an der 16 Lehrkräfte und zwei Berufsberater:innen teilnahmen.
Aus den Rückmeldungen der Schüler:innen: Sie sammeln jetzt erst alle Optionen, bevor sie sich festlegen. Und sie nehmen sich für Entscheidungen mehr Zeit. Kritik gab es auch — manche Fallbeispiele seien zu wenig erwachsen; daran arbeiten wir.
Im Schuljahr 2025/26 kommen sechs weitere Schulen dazu, darunter erstmals eine Förderschule. Drei der vier Schulen aus dem ersten Jahr haben zugesagt, dass ihre Lehrkräfte in den Trainings hospitieren — der erste Schritt dahin, dass sie die Module später selbst unterrichten. Das hat am 27. November auch das neu konstituierte Steuerungsgremium des Projekts bestätigt. Mittelfristig soll KLUGentscheiden! im Lehrplan verankert werden.
Das Projekt wird mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen durch das „GKV-Bündnis für Gesundheit im Saarland“ gefördert (www.gkv-buendnis.de).



