Acht Module, zwei Wege durch den Stundenplan
Aktualisiert: 23. Sept.
Die häufigste Rückfrage von Schulen lautet nicht, ob sie KLUGentscheiden! wollen, sondern wann sie es unterbringen sollen. Das Schuljahr 2024/25 im Saarland hat dazu eine brauchbare Antwort geliefert: Es geht auf zwei sehr verschiedene Arten.

Wöchentlich über ein halbes Jahr
An der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule in Dillingen liefen die acht Module über ein halbes Jahr verteilt — jeweils 90 Minuten, montags und donnerstags am frühen Nachmittag, von Januar bis Juni. Zwei Klassen der Jahrgangsstufe 11 arbeiteten sich so Woche für Woche durch die Fragen „Was kann ich gut?“, „Was sind meine Ziele?“ und „Wie finde ich heraus, welche Option die beste für mich ist?“.
Oder als Block
An den drei anderen Schulen liefen dieselben Module kompakt: an der Galileo-Schule in Bexbach über drei Tage im Februar, an den beiden Saarbrücker Gymnasien über je zwei volle Schultage im Juni.
Beides funktioniert. Der wöchentliche Rhythmus lässt mehr Zeit, zwischen den Sitzungen weiterzudenken; der Block erzeugt Konzentration und lässt sich leichter in eine Projektwoche oder Berufsorientierungswoche einpassen. Welche Variante besser passt, hängt vom Stundenplan ab, nicht vom Inhalt.
Für Schulen, die über eine Zusammenarbeit nachdenken, ist das die eigentlich wichtige Nachricht: Der Stundenplan ist kein Ausschlusskriterium.
Das Projekt wird mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen durch das „GKV-Bündnis für Gesundheit im Saarland“ gefördert (www.gkv-buendnis.de).



